Stereobabes

Geschlechterstereotypen sind spätestens seit den Schulterpolstern der Achtziger passé und vollkommen überholt — von wegen! Zwar ist die Gesellschaft im Wandel: Männer mit Puppengesichtern und androgynen Körpern laufen in Frauenroben über die Laufstege der Welt und auch die erfolgreiche, unabhängige Frau muss man nicht mehr lange suchen. Doch bestimmte Stereotypen kleben an den Geschlechtern wie mancher Vorstandschef in seinem Sessel.

Dass diese Stereotypen sich nicht auf jedes Individuum übertragen lassen, ist allgemein bekannt; doch sind sie gesellschaftlich verankert. Welche Mechanismen prägen unser Rollenverständnis? Und welchen Einfluss nehmen die Medien auf die Reproduktion solcher Rollenbilder?

Die Bachelorthesis Stereobabes beschäftigt sich mit der medialen Darstellung von Frauen am Beispiel deutschsprachiger Wirtschaftsmagazine. Ziel ist es, die häufig eindimensionale Darstellung weiblicher Rollenbilder in den Medien aufzuzeigen und somit auf gesellschaftliche Misstände aufmerksam zu machen.
Hierzu bedient sich die Arbeit sowohl visuell als auch sprachlich dem Stilmittel der Hyperbel z.B. in Form von Kollagen. Außerdem werden Fakten und Zahlen in Form von Informationsgrafiken prägnant dargestellt.