How to Participate

Partizipation ist aus dem zeitgenössischen Design kaum noch wegzudenken — vom selbst gestalteten Sneaker bis zum Bürgerbeteiligungsprozess mit Design-Thinking-Methoden reicht das Spektrum des „Mitmach-Designs“. Aber was motiviert Menschen, sich innerhalb eines solchen Projektes zu engagieren? Was lässt sie zurückschrecken? Welche Kriterien müssen bei der Konzeption und Durchführung partizipativer Projekte beachtet werden und was unterscheidet Participatory Design von anderen Disziplinen des Designs? Sind wir als Designer in der Lage, die Kontrolle über einen Gestaltungsprozess abzugeben?

Diese Fragen beschäftigten mich während meines Studiums im Masterstudiengang Gutenberg Intermedia zum Thema Design for Participation an der Hochschule Mainz. Und so war das Thema meiner Masterthesis geboren: How to Participate — ein Methodenkit, welches Designerinnen und Designern bei der Konzeption partizipativer Projekte hilft und bei der Moderation partizipativer Gestaltungsprozesse unterstützt. Mithilfe verschiedener Kreativmethoden werden Kriterien, die für das Gelingen partizipatorischer Projekte eine wichtige Rolle spielen, betrachtet und in den Konzeptionsprozess eingebunden.

www.howtoparticipate.org